Der historische Bauerngarten in Uslar

Die Idee zur Anlage eines historischen Bauerngartens hatte der Ökologische Arbeitkreis der evangelischen Kirche Uslar, der sich zur Aufgabe gemacht hat, verschiedene Projekte unter dem Thema „Schöpfung erfahren – Schöpfung bewahren“ durchzuführen.

Als Standort bot sich ein verwildertes Grundstück an, das sich – sehr reizvoll gelegen – direkt an die alte historische Stadtmauer anlehnt. Die Stadt Uslar stellte das Grundstück für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung. Bevor man mit der Realisierung beginnen konnte, musste die Stadtmauer in diesem Bereich vollständig saniert werden.

Bau1

Wie bei Bauerngärten üblich, wurde auf die Verwendung von natürlichen Baumaterialien Wert gelegt. So wurde eine Stützmauer aus ortstypischem Buntsandstein und ein Stakentenzaun mit Buntsandsteinpfosten als Einfriedung errichtet.

Bei der Planung wurden typische Gestaltungsmerkmale von Bauerngärten aufgegriffen. Hierzu gehört zum Beispiel die Einteilung der Beete in geometrische Formen. Es entstanden vier große quadratische Beete, die wiederum durch untergeordnete Wegeführungen unterteilt wur­den (s. Plan). Den Mittelpunkt des Bauerngartens bildet ein rundes Beet, auf dem eine Mispel als Blickfang platziert ist. Die einzelnen Pflanzflächen erhielten eine Einfassung aus niedrigen Buchsbaumhecken, die dem doch manchmal ungezähmten Wuchs der Kräuter einen geord­neten Rahmen geben sollen.

Bau2                                                          
Kultiviert werden vorwiegend Heilkräuter, Sommerblumen und Gemüse (primär alte Gemüsesorten).

 

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